Dokumentation der Bundeskonferenz 2011 online

Bundeskonferenz 2011

Am 24. Oktober 2011 wurden auf der Bundeskonferenz „JUGEND STÄRKEN: Aktiv in der Region“ Erkenntnisse aus einem Jahr Umsetzung des Modellprogramms vorgestellt und gemeinsam mit rund 230 Expertinnen und Experten aus Kommunen, Verbänden, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft diskutiert. Im Fokus standen erfolgreiche Ansätze der Zusammenarbeit und wirkungsvolle Angebote an den Schnittstellen von Schule, Ausbildung, Arbeitsmarkt und Jugendhilfe. Die Beiträge und Ergebnisse sind in einer Dokumentation des Bundesfamilienministeriums zusammengefasst.
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JUGEND STÄRKEN: Junge Wirtschaft macht mit!

WJD_LOGO_klein „JUGEND STÄRKEN: Junge Wirtschaft macht mit!“ – unter diesem Titel bieten die Wirtschaftsjunioren Deutschland e.V., ein Verband von Unternehmern und Führungskräften bis 40 Jahren, jungen Menschen aus den Programmen von JUGEND STÄRKEN erste Einblicke in die Arbeitswelt.

Die Jugendlichen können sich zum Beispiel einen Unternehmer „buchen“, in einem Unternehmen „Praxisluft schnuppern“ oder für einen Tag in die Rolle eines Auszubildenden schlüpfen. Dadurch erhalten sie neue Impulse und Motivation, um berufliche Ziele für sich zu entwickeln und zu verfolgen. Unterstützung bei Berufsorientierung und Lehrstellensuche erhalten sie durch die Wirtschaftsjunioren und ihr breites Netzwerk. Bei der Umsetzung vor Ort arbeiten die jungen Unternehmerinnen und Unternehmer eng mit den sozialpädagogischen Fachkräften aus den Einrichtungen im Netzwerk von JUGEND STÄRKEN zusammen.

Davon profitieren beide Seiten: Die Sozialpädagogen bekommen einen starken Praxispartner und damit neue Möglichkeiten der Beratung und Unterstützung. Den Wirtschaftsakteuren stehen kompetente Expertinnen und Experten der Jugendsozialarbeit zur Seite, die ihnen helfen, junge Menschen zu verstehen und zu erreichen. Gemeinsam können Wirtschaft und Jugendsozialarbeit passgenaue und wirkungsvolle Förderangebote entwickeln, die den Jugendlichen wirklich helfen.

Weitere Informationen zu „JUGEND STÄRKEN: Junge Wirtschaft macht mit!“ finden Sie auf:
www.jugend-staerken.de
www.bmfsfj.de

Parlamentarischer Staatssekretär Kues: „Jeder Jugendliche verdient die bestmögliche Förderung“

Staatssekretär KuesFoto: Jörg Peter - zenobi GmbH
Bundeskonferenz zum Modellprogramm „JUGEND STÄRKEN:Aktiv in der Region“ in Berlin

Vor einem Jahr startete in 35 Kommunen das Modellprogramm „Aktiv in der Region“ – ein wichtiger neuer Baustein der Initiative JUGEND STÄRKEN des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Heute (Montag) wird auf der Bundeskonferenz in Berlin eine erste Zwischenbilanz gezogen.

„Jeder Jugendliche verdient es, bestmöglich und individuell gefördert zu werden. In der weichenstellenden Übergangsphase von der Schule in den Beruf möchten wir benachteiligte Jugendliche mit passgenauer Hilfe stärken und unterstützen. Dazu müssen alle Akteure vor Ort an einem Strang ziehen“, betont Dr. Hermann Kues, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, in seiner Auftaktrede. „Die 35 Kommunen haben in diesem Jahr kreative Konzepte entwickelt, wie das gelingen kann.

Rund 230 Programmträger aus den Kommunen und Expertinnen und Experten aus Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft diskutieren neue Ansätze, wie junge Menschen mit Startschwierigkeiten beim Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf effektiver unterstützt werden können. Im Mittelpunkt steht dabei die Zusammenarbeit von Jugendhilfe, Bildungseinrichtungen, Arbeitsförderung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.

„JUGEND STÄRKEN: Aktiv in der Region“ erprobt neue Herangehensweisen, wie regionale Akteure ihre Aktivitäten für benachteiligte junge Menschen unter dem Dach der Kommune besser koordinieren und aufeinander abstimmen können. Dabei wird auf die vorhandenen Strukturen an den 35 Modellstandorten aufgebaut. Das Modellprogramm wird als Teil der Initiative JUGEND STÄRKEN von Oktober 2010 bis Ende 2013 vom Bundesfamilienministerium mit 17 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds gefördert.

Kurzbeschreibungen der 35 Standorte des „Modellprogramms JUGEND STÄRKEN: Aktiv in der Region“ können Sie hier herunterladen.

Seien Sie dabei: Bundeskonferenz „JUGEND STÄRKEN: Aktiv in der Region“ am 24. Oktober in Berlin!

Bundeskonferenz Benachteiligte junge Menschen und junge Migrantinnen und Migranten brauchen individuelle Unterstützung beim Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf. Auf der Bundeskonferenz zum Modellprogramm „JUGEND STÄRKEN: Aktiv in der Region“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend am 24. Oktober 2011 in Berlin diskutieren Programm- und Projektverantwortliche, Praktiker sowie Multiplikatoren aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft über unterschiedliche Modelle der Zusammenarbeit und wirkungsvolle Angebote.

Ausgangspunkt der Diskussion bilden die Erkenntnisse und Erfahrungen aus einem Jahr Umsetzung des Modellprogramms "JUGEND STÄRKEN: Aktiv in der Region". Das Programm erprobt seit Oktober 2010 an 35 Standorten neue Ansätze für eine erfolgreiche Abstimmung der Akteure und Angebote an den Schnittstellen von Schule, Arbeitsförderung und Jugendhilfe unter zentraler Verantwortung der Kommune.

Ab sofort können Sie unser Akkreditierungsformular nutzen, um Ihr Interesse zur Teilnahme an der Konferenz anzumelden. Hier finden Sie auch das aktuelle Programm sowie weitere inhaltliche Informationen. Beachten Sie bitte, dass aufgrund der beschränkten Platzkapazitäten des Veranstaltungsortes vermutlich nicht alle Interessentinnen und Interessenten an der Bundeskonferenz teilnehmen können.

Initiative JUGEND STÄRKEN auf dem 14. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag

Mit dem 14. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag (DJHT) informiert die Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland über ihre Angebote, Hilfen und Leistungen. Dabei soll vor allem die Weiterentwicklung und Verbesserung der Programme in der Kinder- und Jugendhilfe angeregt werden. Ganz nach dem Motto „Kinder. Jugend. Zukunft: Perspektiven entwickeln – Potenziale fördern!“ sollen Möglichkeiten diskutiert werden, wie die Fähigkeiten von Kindern und Jugendlichen gefördert und Benachteiligungen abgebaut werden können.

Die Initiative JUGEND STÄRKEN ist auf dem 14. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag präsent. Im Rahmen eines speziellen Fachforum zum neuen Modellprogramm „JUGEND STÄRKEN: Aktiv in der Region“ am 8. Juni (14.00 Uhr bis 15.30 Uhr, Raum C 6.1) werden erste Umsetzungsergebnisse des Modellprogramms vorgestellt und gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern von drei ausgewählten Modellkommunen und dem Fachpublikum diskutiert.

Auf der begleitenden Fachmesse, dem „Markt der Kinder- und Jugendhilfe“, ist die Initiative JUGEND STÄRKEN zudem mit einem Stand vertreten. „Faire Chancen für Jugendliche“ – unter diesem Motto präsentieren sich hier die fünf Programme der Initiative. Ansprechpartnerinnen und -partner der ESF-Regiestelle und der Jugendmigrationsdienste informieren interessierte Messebesucherinnen und -besucher gerne über die Initiative.

Mehr Informationen zum 14. Deutsche Kinder- und Jugendhilfetag finden Sie hier.

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